Im Internet finden sich unzählige Programme zum Abspielen von DVDs und Blu-Rays. Was muss ein Freeware Player leisten? Oder lohnt sich eher der Griff zur kostenpflichtigen Software?
Wer eine DVD am heimischen Computer anschauen möchte, der benötigt neben einem DVD-fähigen Lesegerät auch ein entsprechendes Tool, das die Signale auf dem Bildschirm ausgibt. Dabei ist es unerheblich, ob der DVD Spieler extern angeschlossen wird oder ob auf einen internen Player zurückgegriffen wird. Die meisten Tools erkennen eingelegte Filme sofort und starten selbstständig.
Ohnehin verfügen Videolösungen für den Desktop PC über zahlreiche Vorteile gegenüber den konventionellen Abspielgeräten. Dabei werden alle gängigen Formate unterstützt oder können, sollte das einmal nicht der Fall sein, durch entsprechende Codec Downloads aus dem Internet upgedatet werden. Ein weiterer Vorteil ist der, dass aktuelle Media Player auch die private Musiksammlung mitverwalten können. In neuere Betriebssystemen sind derartige Programme von Haus aus integriert. Hier lässt sich bereits in der Eingangsmaske auswählen, ob der Benutzer auf Filme, Musik oder Fotos zurückgreifen möchte.
Wer ein Tool zur reinen DVD-Wiedergabe sucht, wird im Internet mit zahlreichen Freeware-Lösungen konfrontiert. Hier müssen allerdings Einsparungen in Umfang und Leistungsfähigkeit in Kauf genommen werden. Für unter 10 Euro lässt sich aber auch ein kostenpflichtiges Programm mit vollem Funktionsumfang erwerben. Die häufig integrierten Auto-Update Funktionen sind komfortabel und lassen kaum Wünsche offen.
Über einige Features sollte jedoch jeder Player, ob Freeware oder nicht, verfügen. Dazu zählen Standardfunktionen wie etwa die Untertiteleinblendung, die Widescreen-Darstellung, die Tonspurwahl und die multilinguale Benutzeroberfläche. Kostenpflichtige Programme verfügen häufig über nützliche Plug-ins wie etwa automatische Regionscodewahl, Dolby-Surround Unterstützung oder einen digitalen Zoom. Als sehr praktisch herausgestellt hat sich auch die Möglichkeit einer Remote-Steuerung. Letztere ist äußerst komfortabel, wenn man über einen größeren Bildschirm verfügt und das Programm von der Couch aus mit einer Fernbedienung steuern möchte. Darüber hinaus unterstützen diverse neuere Media Player auch die Wiedergabe von Blu-ray-Discs und Filmen mit einer Auflösung von über 1920 x 1200.
09. Juli