Ratenkredite – überschaubare monatliche Belastung

Egal, ob man sich ein neues Auto oder eine neue Küche kaufen möchte – die wenigsten Menschen haben das notwendige Geld sofort zur Verfügung. Seriöse Kredite sind deswegen eine gute Alternative.

„Konsumentenkredit“, „Anschaffungsdarlehen“, „Autokredit“ – wer schon mal Ratenkredite aufgenommen hat, um eine größere Anschaffung zu tätigen, dem sind diese Namen sicherlich ein Begriff. Denn gerade bei größeren Anschaffungen verfügen nur die wenigsten Menschen sofort über die erforderlichen Geldmittel. Allerdings gibt es auch hier sowohl seriöse wie auch unseriöse Anbieter. Vor allem aus diesem Grund sollte man als Kreditnehmer deswegen am besten auf die Angebote renommierter Finanzinstitutionen zurückgreifen. Diese bieten die „Anschaffungskredite“ oder „Konsumkredite“ meist zu entsprechend seriösen Konditionen an. Ein weiterer Vorteil eines solchen Kredites im Gegensatz zu anderen Kreditangeboten: Bei dieser Kreditart zahlt der Darlehensnehmer das Geld in monatlich gleich bleibenden Raten zurück. Und zwar zu einem Zinssatz, der bereits bei Vertragsunterschrift entsprechend festgelegt wird. Dieser Zinssatz liegt meist über dem Zinssatz für Baukredite, gleichzeitig aber deutlich niedriger als der Zinssatz für einen sogenannten Dispositionskredit. Hinzu kommen üblicherweise Bearbeitungsgebühren, die meist rund drei Prozent der Kreditsumme ausmachen.

Kredite dieser Art, die in Deutschland eine Laufzeit von maximal 84 Monaten, in Ausnahmefällen auch von bis zu zehn Jahren haben können, gehören mittlerweile zu den Standardprodukten der Finanzinstitutionen und bewegen sich in aller Regel in einer Höhe zwischen 1.000 und 75.000 Euro. In den meisten Fällen muss für die Inanspruchnahme eines solchen Kredites keine Sicherheit gestellt werden, eine Lohn- und Gehaltsabtretung ist allerdings in den meisten Verträgen durchaus üblich. Ist die Bonität des Kreditnehmers nicht hinreichend nachgewiesen, fordern manche Kreditinstitute zusätzlich eine Bürgschaft als Sicherheit.

Gekündigt werden kann diese Art von Krediten sowohl von der Bank als auch vom Darlehensnehmer. Bei letzterem Vorgehen kann der Kredit frühestens sechs Monate nach der Auszahlung gekündigt werden, die Kündigungsfrist beträgt dabei drei Monate. Die Bank dagegen darf einen solchen Kredit nur unter bestimmten Bedingungen kündigen, beispielsweise wenn die Raten nicht bezahlt wurden.