Die Wohnung: Renovieren ja, aber was ist zu beachten?

Wer einen Umzug plant oder eine neue Wohnung bezieht, kommt um eine Renovierung meist nicht herum. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich hier eigene Vorstellungen leicht umsetzen.

Mit einem Werkzeugkoffer und ein paar Pinseln nebst Farbe ausgestattet, bieten sich viele Möglichkeiten, die eigenen vier Wände kreativ zu gestalten. Wer seine Räume neu tapezieren möchte, der sollte über einen Tapeziertisch verfügen, um komfortabel arbeiten zu können. Eine grundlegende Entscheidung ist, ob Raufaser oder glatte Tapeten die Wände zieren sollen. Wer sich beim Streichen einer der Wände nicht nur auf eine Farbe beschränken will, sollte Tapeten ohne Unebenheiten wählen. Die Farbwechsel sind auf Raufaser nämlich deutlich schwerer umzusetzen, da die Farbtöne leicht ineinander verlaufen.

Bei der Wahl der Farben sollte man sich auf eine Palette berufen, die der gewünschten Atmosphäre am ehesten gerecht wird. In vielen großen Baumärkten gibt es dafür Schablonen, die mehrere harmonische Farbtöne für jeden Geschmack auflisten. Hat man sich beispielsweise für Herbsttöne entschieden, greift man auf Oker, Orange und einen dunklen Rotton zurück. Aber Achtung: Für Bad und sonstige Nassräume sollte wasserabweisende Spezialfarbe gewählt werden. Gerade bei Holzdecken blättert gewöhnliche Farbe schon nach wenigen Wochen ab und trübt den Spaß an der neuen Wohnung.

Sind die Wände erst einmal gestrichen, sind mit wenig Aufwand sogar schöne, selbst gemachte Verzierungen der Wände möglich. Wer beispielsweise eine bräunliche Wand hat und diese mit einem vertikalen Querstreifen, z. B. in Weiss, aufpeppen möchte, muss zunächst ein paar Dinge beachten. Gerade bei der oben erwähnten Raufaser reicht es nicht aus, den Streifen mit Kreppband abzukleben und dann einfach auszumalen. Die Farbe läuft in die Hohlräume von Wand und Krepp. Eine gute Möglichkeit ist es den Streifen also zunächst mit der ursprünglichen Wandfarbe zu bemalen, dadurch werden die Hohlräume ausgefüllt und schließlich mit der weißen Farbe überpinselt. Zu einem noch besseren Ergebnis gelangt man, wenn man den abgeklebten Streifen zunächst mit etwas Akryl verschmiert. Die Hohlräume werden auf diese Weise versiegelt, und das Acryl lässt sich nach kurzer Trockenzeit problemlos übermalen. Wer weißes Acryl verwendet, spart sich zudem die Arbeit, das Material zwei oder gar dreimal zu überstreichen.