Wetter in New York – von tropisch heiß bis bitterkalt

Die glitzernde Metropole an der Ostküste der USA fasziniert die Menschen seit jeher. Für das Wetter dort sollte man allerdings gerüstet sein, denn es schwankt von tropisch heiß im Sommer bis bitterkalt im Winter.

Acht Millionen Einwohner, Heimat der Freiheitsstatue, Sitz zahlreicher Organisationen, Mode- und Trendmetropole und seit vielen Jahrhunderten Sehnsucht der Auswanderer aus aller Welt – die größte Stadt der USA zieht die Menschen seit jeher magisch in ihren Bann. Und auch für die meisten Touristen gehört ein Besuch in der Glitzermetropole New York an der Ostküste der Vereinigten Staaten zum Pflichtprogramm jedes USA-Besuches. Je nachdem zu welcher Jahreszeit man sich in New York aufhält, sollte man für das Wetter in der Metropole aber gut gerüstet sein, denn das kann es durchaus in sich haben. Zwar liegt New York in einer gemäßigten Klimazone, doch das Wetter der Stadt wird von kontinentalen Landmassen bestimmt, die sich im Westen der Stadt befinden. Und das führt dazu, dass das Wetter im Sommer oft tropische Ausmaße annimmt, während das Winterwetter in der Stadt mitunter zumindest gefühlt durchaus mit Sibirien mithalten kann.

Nicht ganz unproblematisch ist die Wetterlage der Stadt vor allem im Sommer. Besonders in den Monaten Juli und August steigen zwar die Temperaturen meist nicht über 30 Grad Celsius, doch eine hohe Luftfeuchtigkeit und teils heftige Gewitter mit sintflutartigen Niederschlägen verstärken das Tropengefühl. Im Winter dagegen können die Temperaturen auf bis zu -20 Grad Celsius fallen, auch heftige Regen- oder Schneefälle sind im Winter, vor allem im Januar, durchaus nicht unüblich. Allerdings kann es auch passieren, dass ein Wintertag in New York zwar bitterkalt, trotzdem aber sehr sonnig ist. Die jeweils tiefste beziehungsweise höchste je in New York gemessene Temperatur lag übrigens bei -26 Grad Celsius im Januar und 41 Grad Celsius im Juli.

Betrachtet man das Durchschnittswetter der Stadt, so erstaunen diese Zahlen nicht, gilt der Januar doch durchschnittlich als der kälteste, der Juli dagegen als der durchschnittlich heißeste Monat des Jahres. Der meiste Niederschlag fällt dagegen statistisch gesehen mit 99,1 Millimetern im April, der wenigste mit 73,2 Millimetern im Oktober. Insgesamt beträgt die Niederschlagsmenge in New York rund 1100 Millimeter pro Jahr, die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 13 Grad Celsius.